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Liebe Lösungsfokussierte, 

wenn wir an unsere Grenzen kommen …

Was passiert da eigentlich. Die Kräfte reichen nicht aus, die Klarheit fehlt, noch wollen wir nicht aufgeben, aber es scheint nicht mehr lange so zu gehen. Irgendeine Aufgabe, eine Herausforderung steht unabweisbar, unüberwindbar vor uns. Dies kann bei völliger Gesundheit geschehen, die Umstände sind einfach so. Oder es liegt an einer eigenen Schwäche, einer Eigenheit oder Gewohnheit, mit der wir uns immer mehr verstricken.

Hilfe holen, na klar. Dann muss man Hilfe holen. Was aber, wenn wir schon zu wissen glauben, dass die Hilfe nicht nützen wird. Wenn wir schon früher gefragt und gebeten haben, Hilfe nicht kam oder wenn doch – verpuffte.

Was, wenn wir auf uns allein gestellt sind? Wie können wir die Neuaufrichtung trotzdem schaffen?

Diese Frage beschäftigt mich schon längere Zeit. Können wir den Lösungfokus und den Lösungsmodus irgendwie (wieder) in Gang setzen? Auch wenn die Gedanken schon fahrig werden, wir uns nur noch ablenken und den Kopf in den Sand stecken möchten?

Unvorbereitet geht das wohl nicht. In dem Fall brauchen wir das Glück und den Mut, uns an tüchtige Berater, Coaches oder Therapeutinnen zu wenden. Mit ihrer Unterstützung schaffen wir das!

Aber beim nächsten Mal, wie könnten wir uns vorbereiten, wie könnten wir (an unseren Grenzen angekommen) das Ruder selbst herumreißen, herumschwingen lassen, wie auch immer? Was können wir üben und lernen, was uns dann auch zur Verfügung steht? Und genau das wäre es ja auch, was wir in unserer Rolle als Helfende am liebsten zur Verfügung stellen würden.

Und was also nun, was wäre das?!

Herzliche Grüße,

Christoph

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Liebe Lösungsfokussierte, 

das neue Jahr ist da. Das wird ein gutes Jahr. Das neue wird gut!
 
"Gut" nennen wir Aspekte, von denen wir möchten, dass sie kommen, wachsen, bleiben. Genau so möchten wir sie. Und das was wir schlecht nennen, das mögen wir eben nicht. 
Dazu kommt, andere Menschen finden andere Dinge gut. (Und schlecht)
Mitunter, wenn wir darauf beharren zu sagen, das ist gut, objektivieren wir unser Interesse und vergessen für den Moment, dass alles Gute immer in den Augen der Betrachter liegt.
Objektivierungen laden zu schwarzweißen Konflikten ein und von dort aus ist es nicht mehr weit zu gegenseitiger Mißachtung. Bei der wir diejenigen zu verachten, die die Dinge anders empfinden und falsch sehen. Negative Zuschreibungen, Lagerbildung und Groupthinking führen dann leicht zu immer größerer Entfremdung ganzer Teile von Gemeinschaften. (Und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein.)

Ich würde es mir wünschen, dass wir diese Zusammenhänge nicht vergessen, dass wir durch Wertschätzung des für uns unverständlichen anderen dem Frieden eine Chance geben, dass wir uns gegenseitig die Freiheit geben, andere Ideen, Gedanken und Meinungen zu verfolgen.

Vielleicht ist ein häufiges Gemeinsames, das wir alle möchten, eine gute Zukunft. Vielleicht können wir mit unserem Fragen hier ansetzen und uns dafür interessieren, wie unsere guten Zukünfte  jeweils aussehen würden. Ganz ähnlich, wie wir es in unserer Arbeit tun. Und bevor wir nicht darüber einig sind, dass die Reise nach "gut" gehen soll, streiten wir am besten nicht so viel über die einzelnen Werkzeuge. Das lohnt nicht, weil auch was im Streit beachtet wird, das wächst!
Um im Taxibild von Steve zu bleiben, der Taxifahrer kann erst sinnvoll losfahren, wenn wir uns geeinigt haben, wohin die Fahrt gehen soll. Miteinander, nach Gut.

Beste Wünsche und herzliche Grüße!
Christoph
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