Gespräche führen, die zu nichts führen, wer möchte das schon?

Gespräche sind mit das wichtigste praktische Werkzeug. 

Die Idee schöner Gespräche ist es, einen geordneten Dialog zu ermöglichen. Die verschiedensten Formen sind schon beschrieben worden. Wir möchten hier nur das darstellen, von dem wir wissen, dass es funktioniert. Über andere Vorgehensweise soll mit der Auswahl kein Urteil gegeben werden. 

Wir verwenden "nachvollziehen" gerne anstelle von "verstehen", weil es klarer ist und deutlicher darauf hinweist, was wir tun oder erleben möchten. Man könnte auch sagen, das Nachvollziehen ist das, was uns zum Verständnis verhilft. 

"Besser" geht immer, und sei es auch nur wenig.

 

Für helfende Gespräche

Steve war ein großer Fan von "besser". Er beginnt jedes Folgegespräch mit "Was war besser?!". Dann jede Menge Nachfragen, ob, wenn, wann, (etwa!) noch etwas besser gewesen sei, zumindest ein wenig. Und dann, nach der Skalenfrage, ob es "besser genug" ist. 

Im Grunde fragen wir auch in den Skalenfragen nach nichts anderem. "Warum nicht Null...?" und "Woran würdest Du merken, dass du einen Schritt weiter bist ...?" Nur wir formlieren hier anders.

 Wir können mit "besser" auch dann nach Verbesserungen fragen, wenn die Klienten sich in Umständen erleben, die die Verwendung von irgendeiner Idee von "gut" nicht erlauben.

Und natürlich ist es auch bei "besser" möglich, dass Menschen sich nicht wohl damit fühlen. Ersatzweise können wir Wendungen verwenden wie:

"Ein klein wenig in gute Richtung ..."   (oder, noch etwas offener wenn selbst das nicht zu passen scheint,)

"Ein klein wenig in eine Richtung von der Du sagen könntest, dass das eine Richtung ist, von der Du sagen könntest, 'ja, in die Richtung möchte ich'?"

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