Wenn wir an unsere Grenzen kommen - NL - 1907

Liebe Lösungsfokussierte, 

wenn wir an unsere Grenzen kommen …

Was passiert da eigentlich. Die Kräfte reichen nicht aus, die Klarheit fehlt, noch wollen wir nicht aufgeben, aber es scheint nicht mehr lange so zu gehen. Irgendeine Aufgabe, eine Herausforderung steht unabweisbar, unüberwindbar vor uns. Dies kann bei völliger Gesundheit geschehen, die Umstände sind einfach so. Oder es liegt an einer eigenen Schwäche, einer Eigenheit oder Gewohnheit, mit der wir uns immer mehr verstricken.

Hilfe holen, na klar. Dann muss man Hilfe holen. Was aber, wenn wir schon zu wissen glauben, dass die Hilfe nicht nützen wird. Wenn wir schon früher gefragt und gebeten haben, Hilfe nicht kam oder wenn doch – verpuffte.

Was, wenn wir auf uns allein gestellt sind? Wie können wir die Neuaufrichtung trotzdem schaffen?

Diese Frage beschäftigt mich schon längere Zeit. Können wir den Lösungfokus und den Lösungsmodus irgendwie (wieder) in Gang setzen? Auch wenn die Gedanken schon fahrig werden, wir uns nur noch ablenken und den Kopf in den Sand stecken möchten?

Unvorbereitet geht das wohl nicht. In dem Fall brauchen wir das Glück und den Mut, uns an tüchtige Berater, Coaches oder Therapeutinnen zu wenden. Mit ihrer Unterstützung schaffen wir das!

Aber beim nächsten Mal, wie könnten wir uns vorbereiten, wie könnten wir (an unseren Grenzen angekommen) das Ruder selbst herumreißen, herumschwingen lassen, wie auch immer? Was können wir üben und lernen, was uns dann auch zur Verfügung steht? Und genau das wäre es ja auch, was wir in unserer Rolle als Helfende am liebsten zur Verfügung stellen würden.

Und was also nun, was wäre das?!

Herzliche Grüße,

Christoph